Köln – Stadt des Wassers

Der Rhein, Eau de Cologne und Kölsch – Wasser spielt in Köln in vielerlei Hinsicht eine wichtige Rolle.

Bereits im 17. Jhd. zählte Köln zu den Hansestädten und der Rhein war ein wichtiger europäischer Handelsweg. Die Stadt am Wasser kann man auch heute noch hervorragend bei einer Schiffstour auf dem Rhein erkunden.

Das 4711 Haus in Köln (Foto: Thomas Hendele)

Das 4711 Haus in Köln

Ursprünglich aus dem 18. Jahrhundert stammt das Original Eau de Cologne der Firma Johann Maria Farina. Der italienische Parfümeur Johann Maria Farina schuf im Jahre 1709 aus Ölen und Kräutern ein Duftwasser, das er zu Ehren seiner Wahlheimatstadt „Eau de Cologne“ nannte und wurde so zum Erfinder des „Kölnisch Wasser“. Am bekanntesten in Deutschland ist heute allerdings die Marke 4711, deren Name der ehemaligen Hausnummer des Stammhauses der Firma Muelhens in der Glockengasse entnommen ist.

Typisch kölsch ist natürlich auch das gleichnamige Bier, ein helles, hopfenbetontes und obergäriges Vollbier mit einer durchschnittlichen Stammwürze von 11,3% und einem Alkoholgehalt von durchschnittlich 4,8%. Kölsch wird traditionell aus einem schlanken, zylindrischen, dünnwandigen Glas mit einem Inhalt von 0,2 Liter getrunken, ortsüblich als Kölschglas oder Stange bezeichnet. In den traditionsreichen Brauhäusern der Stadt sollte man natürlich nicht versäumen, auch diese Form des Kölner Wassers näher kennen zu lernen.

Die Stadt des Wassers hält aber noch zahlreiche andere Attraktionen für ihre Besucher bereit. Mitten im Rheinpark befindet sich zum Beispiel die Claudius-Therme, die zu den schönsten Thermen Europas zählt. Gebadet wird in staatlich anerkanntem Heilwasser, das aus einer natürlichen Thermal-Mineralquelle stammt. Angelehnt an die Badekultur der Römer bietet die Therme auf 12.000 m² Gesamtfläche außergewöhnliche Möglichkeiten der Entspannung – und das mitten in einer pulsierenden Großstadt.

Weitere Informationen zur Stadt des Wassers finden sich auf der Seite von Kölntourismus.